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Glaub an dich selbst

Leichter gesagt, als getan?

Stimmt. Aber wer hat uns versprochen, dass es leicht sein wird, unser Leben?

Es gibt unendlich viele Fallstricke auf dem Weg – manche reißen uns regelrecht die Beine weg und wir sind – fast wörtlich zu nehmen – am Boden zerstört. Für das WARUM gibt es ebenso unendlich viele Gründe: Enttäuschungen – zu hohe Erwartungen an jemanden, an uns selbst – Misserfolge im Berufsleben – gescheiterte Beziehungen –  eigene Fehlentscheidungen, deren Konsequenzen an uns nagen – jeder von uns könnte weitere Beispiele aufzählen!

Was ist mit wirklich schweren Krankheiten, fragst du? Können die uns nicht den Mut rauben, uns kraftlos machen, uns aufgeben lassen wollen?

Irgendwann mag es so sein, denn du und ich, wir leben nicht ewig auf dieser wunderschönen Erde. Es wird der Tag kommen, da wir die Fahne streichen müssen, uns fügen in unser Schicksal.

Doch solange es geht, solange in uns noch Kraft und Lebensmut vorhanden ist, sollten wir nie aufgeben. Nie. Sie hat gut reden, meinst du? Ja, habe ich. ich schreibe hier nicht rein hypothetisch und gebe Durchhalteparolen aus, ohne zu wissen, worüber ich mich äußere. Ich gehe seit Jahren meinen Weg durch die diversen (chronischen) Krankheiten – unglaublich, wie viele einen Einzelnen so treffen können… Es summieren sich die unterschiedlichsten ´Defekte´ in mir, und sie sind alle keine Bagatellen. Und trotzdem ist das Leben schön! Auch wenn ich Abstriche machen muss meine Gesundheit betreffend, auch wenn ich Einschränkungen annehmen muss, auch wenn der Schmerz mein täglicher Begleiter ist.

Glaub an dich selbst, so wie ich es tue. In dir verborgen liegen so viele Kraftreserven, zapfe sie an! Gib dich nicht vorzeitig auf, denn das Leben hält schon hinter der nächsten Ecke neue Überraschungen bereit. Es mag eventuell eine Weile dauern, bis du sie erreichst, diese nächste Ecke – aber wenn, wirst du dir sagen können: Na bitte, es hat sich gelohnt, dass ich an mich geglaubt habe!

© Petra Jähnke 2014

 

Alles schwingt!

Petra

Ein wenig weiterer Lesestoff auf meiner Autorenseite:

http://www.petra-jaehnke.de/Auf-dem-nie_enden_wollenden-Weg-zu-sich-selbst.htm

Wenn du mich in meiner Gedankenwelt besuchen kommst und dir etwas durch den Kopf geht, was du ergänzen, anzweifeln oder weitergedacht haben möchtest, kommentiere bitte!
Ich werde antworten!

 

BITTEN UND GABEN

Ich bat um Nahrung

und lernte mein Wissen zu mehren

 

Ich bat um Erfüllung

und entdeckte meine Gaben

 

Ich bat um Wärme

und spürte mein Herz in mir

 

Ich bat um Wurzeln

und fand Freunde

 

Ich bat um Gesundheit

und bekam Kraft, Schmerz zu ertragen

 

Ich bat um Leben

und lernte Abschied zu nehmen

 

Ich bat um Liebe

und fand sie in mir

  

©Petra Jähnke, 25.06.2013 – veröffentlicht in „Mitten ins Herz – Voll auf den Punkt“ 2013 im Lyrika Verlag

Foto mfG Bärbel Hoffmann

 

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Frag nicht, warum

Frag nicht, warum

Frag nicht, warum dir Schlimmes widerfährt-
Du wirst keine Antwort erhalten.
Sag lieber: Ja, ich bin die Kraft mir wert,
dem Lebensdruck stand zu halten.

Ein kurzes Einknicken sei dir erlaubt,
doch strecke niemals die Waffen!
Das Schicksal hat den Mut dir geraubt?
Es ist an dir, dich zusammen zu raffen!

Nur wer aufgibt, wird kampflos untergehen,
Selbstmitleid ist kein guter Berater.
Motiviere dich und bleib aufrecht stehen,
sei dir selbst Coach und Beichtvater!

Geh deinen Weg, doch geh ihn bewusst-
Und seist du auch noch so geschwächt.
Denn nur was du auch willst ist,
was du auch musst-
So wirst du dir selber gerecht.

©Petra Jähnke, veröffentlicht in „Der Koi (an) der Kü(s)ste“,2012 erschienen im Lyrika Verlag

 

2006 bekam ich Brustkrebs. Ich weiß also, wovon ich schreibe, wenn ich sage: Frag nicht, warum.
Ganz bei sich selbst zu bleiben ist der einzig richtige Weg, um durch Schicksalsschläge gleich welcher Art zu kommen.
Rundum informiert zu sein ist Grundbedingung für den eigenen Weg.
Vogel-Strauß-Politik war noch nie eine Entscheidungshilfe.
Im Elend zu versinken noch viel weniger.
Das gilt auch für jede andere Krankheit, die dich treffen kann.

Reanimiere deinen Verstand, der anfangs dabei ist, sich zu verabschieden. Gib ihm Futter in Form von Wissen und Informationen, damit er beschäftigt ist und beweisen kann, dass er zu etwas nütze ist. Scheue keinen Weg, um an Wissen und Informationen zu gelangen.
Es geht um dich* und nicht um Hinz oder Kunz! Niemand kann je wichtiger und kompetenter sein als du selbst in der Beurteilung dessen, was zu tun, durchzustehen und – Ja! – auch zu erleiden sein wird.
Wenn dein Verstand seine Aufgabe erfüllt hat, lass all das erworbene Wissen von deinem Inneren beurteilen. Dein Inneres? Dein Urwissen meine ich, dein Bauchgefühl, dein Gespür für dich selbst. Höre in dich hinein und dann triff die Entscheidung, die deine* sein wird für den weiter zu gehenden Weg.

Er wird nicht leicht sein, dieser Weg. Du wirst immer wieder (ver)zweifeln, in die Knie gehen und die tiefsten Seelentäler durchqueren. Aber es wird deiner* sein. Du wirst verstehen, was dir für Diagnosen gestellt werden, wirst die anstehenden Behandlungen abnicken und körperliche Reaktionen einordnen können.
Steh dahinter, hinter dir selbst, wenn du ihn gehst, diesen Weg.

Verlasse die Opferrolle und werde zum bewusst handelnden Täter.

Dein inneres Schwingen mag zeitweise außer Kraft gesetzt werden, aber es zieht sich nur zurück, um in einem neuen ´Kleid´ zu einem gereifteren Teil von dir zu werden.
Wir Menschen wachsen an dem, was wir zu tragen auferlegt bekommen – hab Vertrauen in Gott, in das Universum, in deinen Schutzengel, in wen immer auch – aber zu allererst habe Vertrauen in dich selbst.

Alles schwingt!

Petra

Zu diesem Beitrag findet sich ergänzend in meinem ´Koiteich´folgende Seite:

http://www.petra-jaehnke.de/Es-h.oe.rt-nie-auf.htm

 

Dieses kleine Buch erzählt eine Geschichte vom eigenen Weg, den es zu gehen gilt

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