Schlagwort-Archive: Zuwendung

Was ist wichtig im Leben?

Diese Frage stelle ich mir immer wieder. Ist es Geld? Nur bedingt. Wenn es unseren ganz normalen Lebensunterhalt decken soll, dann ist es wichtig. Alles, was darüber hinausgeht, ist eine Dreingabe – angenehm, aber nicht wichtig.

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Sorgsam

Sorgsam

 

Geh sorgsam mit mir um, mein Herz.

Spiel nicht mit mir und meinen Gefühlen.

Was für dich Spaß, wär für mich Schmerz.

Sei echt und wahr bei deinem Zielen

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Das Spiel des Lebens

Das Spiel des Lebens

 

Zwei Augenpaare streifen sich…

„Na du, ich inspiziere dich“   !!!

„Ich schaue ebenfalls genau…

-Seh eine wohlgerat´ne Frau..:-)“

..und ich ´nen interessanten Mann-

Ich bleibe steh´n und schau ihn an!

 

Schau ihm direkt in sein Gesicht,

er schaut zurück! Ich fass es nicht!

Ich senke meinen Blick zur Seite-

Seh noch dies Lächeln, dieses breite!

Schau für Sekunden noch mal hin,

hab schon so dies und das im Sinn,

werd´ unsicher und auch leicht rot,

krieg ansatzweise Atemnot—

 

Da sagt er doch ein Wort zu mir!

Von Kopf bis Sohle ich gefrier!!!!!!

Bin sonst doch cool und auch so taff!

Die letzte Kraft zusammenraff´,

antworte passendes! Zum Glück

weicht er nicht gleich vor Schreck zurück…

 

wir plaudern unverfänglich-locker

( ich denk nur: wow, ich fall vom Hocker!)

Ja klar, ein Kaffee darf´s ruhig sein,

die Unterhaltung schläft nicht ein-

wie zufällig berührt sein Arm

den meinen! Himmel, wird mir warm!

Hypnotisiert häng´ ich an seinen

Lippen und er an den meinen…….

 

Dann streicht sein Finger – ohne drücken –

Ganz zärtlich meiner Hände Rücken,

fährt spielerisch zur Innenhand………

ins Nichts verschwindet mein Verstand!

Und alles weitere, Ihr Lieben,

ist zwischen ihm und mir geblieben—–

 

©Petra Jähnke 2011

veröffentlicht 2012 in „Der Koi (an) der Küs(s)te – Lyrische Gefühlsgeschichten in der Sprache des Herzens“

Das Bild, das diesen beitrag begleitet, ist auch im Buch diesem Text zugeordnet. Es heißt „mittendrin“ und wurde von Wolfgang Gemballa gemalt.

An dieser Stelle meinen alllerherzlichsten Dank an Dich, lieber Wolfgang: für Dein an mich glauben und Deine freundschaftliche Unterstützung!

Dieses Gedicht war eines meiner ersten, die ich begann in 2011 zu schreiben. Das kleine Video dazu war auf meiner früheren HP petra-jaehnke.de.tl zum allerersten mal verfügbar. 2014 habe ich es dem YouTube-Kanal hinzugefügt. Viel Spaß damit 🙂

 

Denn: ALLES SCHWINGT!
Herzlichst, Petra

Die Süße eines Tages

Später Nachmittag, anstehen im Supermarkt an der Kasse. Die Schlange ist mäßig lang, die Stimmung ebenso mäßig und der vorderste Kunde fingert ungeschickt in seinem Portemonnaie nach passendem Kleingeld.

Ich schaue mich ein wenig gelangweilt um und mein Blick bleibt bei den vorletzten Kunden in dieser Reihe. Sie fallen auf, oder besser ins Auge? Beide nicht mehr jung, aber auch noch nicht wirklich alt. Beide von kleiner Statur – er, sehr schmal, mit einem seltsam unter dem T-Shirt hervorragenden Bauch. Sie – nicht schmal, vielmehr ausgemergelt, das Gesicht voller Falten und Furchen, eingebrannt vom Leben, unruhige Augen.

Beide halten ihren Einkauf –  Er hat einen Beutel Kartoffeln und ein Brot im Arm, sie Margarine, 2 Sorten verschweißten Aufschnitt und… eine Tüte Hamburger Speck, diese lecker-fluffige Nascherei. ich denke sofort an meinen Papa, der es liebte, sich abends auf der Couch mit Hamburger Speck für den Tag zu belohnen und muss lächeln.

Dieses Lächeln vergeht mir blitzschnell, als ich die beiden beobachte, wie sie ihren kleinen Einkauf beschauen, leise miteinander flüstern, wie er mit einem sachten Kopfnicken auf die prachtvolle Tüte Süßigkeit hinweist und sie als Reaktion darauf noch ein wenig ausgemergelter aussieht und mit hängenden Schultern den Speck scheinbar zurücklegen will. Eine heiße Welle in mir macht sich auf den Weg zu meinem Kopf und … doch ehe ich überhaupt mein Gefühl deuten kann, das so kraftvoll auf sich aufmerksam macht, tritt er zu den beiden:

großgewachsen, tadelloser grauer Anzug, neben sich einen voll beladenen Einkaufswagen für eine Familie mit Kindern bestückt, wie man unschwer erkennen kann. Er legt der Frau, um ihren Weg zu stoppen, die Hand auf den mageren Unterarm und sagt zu den beiden:

„Dieser Euro-Schein in meiner Hand ist heute übrig. Es macht mich nicht traurig oder glücklich, ihn zu haben. Meine Familie hat jeden Tag genug zum Leben, zum Spielen, zum Naschen. Ich gebe Ihnen beiden diesen Schein, damit er das tun kann, wozu ich ihn nicht brauche: er soll Ihnen ein wenig davon geben –  von der Süße des Tages.“

Er lächelt, als er den Geldschein in die Hand der Frau mit dem Gesicht voller Falten und Furchen legt und dreht sich ab, murmelt etwas von ´vergessen´ und schiebt seinen Einkaufswagen wieder zurück zwischen die vollbeladenen Regale.

Das Paar, das nicht mehr jung ist, aber auch irgendwie noch nicht richtig alt, schaut sich ungläubig an. Sie reden leise miteinander und dann drehen sie sich um, um ebenfalls noch einmal zu den Regalen voller Überfluss zu gehen – sie gehen langsam, schauen sich immer wieder um, schütteln die Köpfe und … lächeln zaghaft.

Als sie verschwunden sind, schaue ich in die Richtung, die der Mann im grauen Anzug eingeschlagen hatte und sehe ihn, wie er vorsichtig um die Ecke des Kaffeeregals Ausschau hält nach dem Paar.

Er bemerkt, dass ich ihn sehe und er zwinkert mir strahlend zu…

© Petra Jähnke

 

Alles schwingt!

Petra

 

Wenn du mich in meiner Gedankenwelt besuchen kommst und dir etwas durch den Kopf geht, was du ergänzen, anzweifeln oder weitergedacht haben möchtest, kommentiere bitte!
Ich werde antworten!

 

Alles ist Veränderung – Alles fließt

So wenig das Jahr tagtäglich dasselbe Gesicht zeigt, so wenig sind wir eine unveränderliche Konstante. Wir ändern uns selbst, unsere Lebensumstände, unsere Überzeugungen (wenn wir flexibel und lernfähig genug sind!).

Du selbst veränderst dich in deinem Erscheinungsbild: in der Optik, in deinem Körperbau. Es setzen sich im Laufe der Jahre Pfunde oder aber du verlierst sie, beides manchmal ohne es zu wollen. Gesichtszüge prägen sich aus, Falten graben sich ein, die Mimik und die Gestik entwickeln sich parallel zu deinem Inneren. Die Haare werden grauer, dünner, der Haarschnitt tut das Übrige dazu. Alles in allem: Veränderung!

Die Menschen, die dir etwas bedeuten, begleiten deinen Lebensweg immer nur ein Teilstück lang. Deine Eltern und Verwandte werden irgendwann deinen Weg verlassen haben, ein Abschied nach dem anderen wird auf dich warten in deinen Lebensjahren.

Freunde gehen neben dir, manchmal sehr lange, manchmal nur eine kurze, aber intensive Zeit. Freunde aus Kindertagen, Freunde aus verschiedenen Lebensphasen, sie alle sind in dein Leben getreten, um es auch wieder zu verlassen. Vielleicht wirst auch du für jemanden derjenige sein, der „verlässt“.

Möglicherweise wird es dein Lebenspartner sein, evtl. war er es schon…? Und du stellst fest, dass alles im Wandel ist, nichts je von verlässlicher Beständigkeit war und sein wird.
Dein Beruf, auch er ist nichts Unumstößliches mehr in der heutigen Zeit, ebenso wenig wie dein Wohnort. Lange schon ist es Geschichte, dass Familienverbände mit mehreren Generationen vereint auf einem Hof oder Grundstück lebten. Dass die Alten versorgt waren, die Kinder stets einen Erwachsenen um sich hatten, der ihnen vertraut und in Liebe verbunden war.

Deine Sehnsüchte und Wünsche relativieren sich, weil sich deine Lebenserfahrungen als Realitäten vor sie stellen, wie um dir zu zeigen: Nicht alles kann und wird in diesem Leben erfüllbar sein.
„Loslassen“ ist die schwerste Lektion, aber auch die unvermeidlichste. Loslassen zu können heißt, einen Schritt zurück treten zu können. Sich zurück zu nehmen, die eigenen Ansprüche herunter zu schrauben, und zu lernen:

Nichts bleibt so, wie es war.
Deine Gesundheit ist ein flüchtiges Gut.
Nicht alle Träume vom Lebensglück sind für die Wirklichkeit bestimmt.
Nicht alles, was dein Herz sich wünscht, ist machbar ohne einen anderen zu verletzen.

Alles fließt, mein Freund. Nichts ist noch morgen so, wie heute war, meine Freundin.
Lass uns zusammensitzen und diese Minute genießen, diese Stunden festhalten im Inneren. Lass uns reden von allem, was war und was ist. Lass uns träumen von dem, was kommen mag.
Und lass uns leben – jede Sekunde, die wir hier sind – so wie wir sind, jetzt – heute.

 

Denn du weißt doch:
Alles schwingt!

Petra

 

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Freundschaft ist der große Bruder der Liebe

Dieser Satz steht über dem Bild, das zum Text eines Gedichtes entstanden ist (veröffentlicht in „Jetzt erst recht“, 2012 im Lyrika Verlag und zusätzlich als Poster-Sonderedition erhältlich in A2)

Oft frage ich mich, was wertvoller, was beständiger und verlässlicher ist: Liebe oder Freundschaft? Liebe ist besetzt mit diesem Gefühlsfarbenrausch in allen nur möglichen, schillernd-schönen Rottönen. Was schwingt für mich bei dem Wort ´Freundschaft´ mit?

Es schwingt vieles, aus den verschiedensten Sinnesabteilungen! Freundschaft kommt mit tiefen, harmonischen Klängen für mich daher, wie ein Klangteppich, der trägt – egal, was geschieht. Freundschaft ist ein Mantel aus einem federleichten und trotzdem wärmenden Tuch, dessen Farbe einem Ultramarin-blau am nächsten kommt.

Freundschaft ist für mich verbunden mit einem Band zwischen zwei Menschen, das sehr belastbar und fast ´unkaputtbar´ erscheint.

Sie fordert nicht, weil sie nichts erhofft, was nicht da ist. Real existierende Freundschaft ist ein seltenes Gut geworden in diesen Zeiten der totalen Vernetzung und der sog. ´Freundeskreise´ in den diversen Social Medias.

Freundschaft, das kann auch nur von einer Seite so empfunden werden (was übrigens bei der Liebe noch einen sehr viel schmerzvolleren Umstand darstellt). Wenn dies der Fall ist, bedarf es einer großen. menschlichen Leistung: den Schritt rückwärts zu tun, um den Menschen, der die eigene Tiefe des Gefühls nicht erwidert, nicht mit diesem Anspruch an ihn auf Spiegelung der persönlichen Emotionen zu erdrücken. Wirklich authentisch zu sein, zeigt sich nur in der Fähigkeit, niemandem ein Paar Schuhe vor die Türe zu stellen, die demjenigen nicht passen.

Es gibt auch diese ganz seltenen, und daher besonders wertvollen Fälle, da wandelt sich einstige Liebe in eine achtsam miteinander umgehende Freundschaft, die dann ein Band fürs Leben darstellt. Diese zwischenmenschlichen Beziehungen sind ein Geschenk des Lebens. Verliere nur nie den Blick dafür, sie erkennen zu können und entsprechend wert zu schätzen.

Wirkliche Freunde sind und bleiben sich tief verbunden, auch wenn es einmal Phasen der Funkstille zwischen einander gibt. Denn es ist wie bei allem: nicht die Quantität bestimmt einen Wert, sondern die Qualität.

Gibt es Lebensabschnitts-Freunde – so wie es den Begriff des Lebensabschnittsgefährten gibt?

Ich denke, ja. Wie in der Liebe können sich Menschen auseinander entwickeln, ohne es bewusst zu wollen. Wege, die lange vertraut nebeneinander verliefen, driften irgendwann auseinander.

Erwartungen können im Laufe der Zeit mit einer Freundschaft verbunden werden, die nicht zu erfüllen sind und die alles verändern.

Du wirst der Liebe nie auf ewig sicher sein können und ebenso wenig der Freundschaft.

Alles ist im Fluss, unser ganzes Leben ist Veränderung.

Gäbe es Stillstand, gäbe es keine Entwicklung.

Diese Lektion ist eine die schmerzhaftesten, aber auch eine der hoffnungsvollsten Lehren in einem Menschenleben.

Sie macht dir klar, dass dein Weg aus dem was war, über das was ist zu dem führen wird, was sein kann.

Alles schwingt!

 Petra

 

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Ich werde antworten!

 

Käme er heute…

Kämen sie heute an unsere Tür –

würden wir Platz machen in unserer ´Herberge´ für eine hochschwangere Frau und ihren Mann?

Wären wir offener und menschlicher als die Menschen vor 2000 Jahren?

Hätten wir die Gastfreundlichkeit Fremden gegenüber, die Hilfsbereitschaft, die angebracht wäre?

Käme er heute –

was wäre anders, als vor über 2000 Jahren?

Ginge er heute durch unsere Straßen, würden wir in ihm den erkennen, der er ist?

Würden wir seinen Worten mehr Bedeutung zumessen, als es die Menschen seiner Zeit taten?

Würden wir in allem, was er sagt und täte, die tiefe Botschaft der wahrhaftigen Liebe erkennen?

Böten wir ihm die Öffentlichkeit, die nötig wäre, um die Aufmerksamkeit aller auf sich zu ziehen?

Würden die Führer dieser Welt uneingeschränkt der Botschaft von Liebe-Zuwendung-Fürsorglichkeit folgen?

Es gibt ein Lied, das mich begleitet seit vielen Jahren, gesungen von Georges Moustaki. Ich habe leider nur das französische Original finden können, aber den deutschen Text füge ich hinzu.

Mit diesem Chanson wünsche ich allen, die meinen Blog besuchen, ein Weihnachtsfest, das dem ursprünglichen Sinn Raum geben möge. Ich wünsche uns allen Zeit für die, die wir lieben und besonders für uns selbst.

Ein gesegnetes Weihnachtsfest – Petra

 

 

Kaum bemerkt und unerkannt

Zog er damals durch das Land

Einem Bettler gut genug,

War was er am Leibe trug

Barfuß lief er obendrein,

nein, wer konnte das schon sein

Kaum bemerkt und unerkannt,

Zog er lehrend durch das Land

Was er sprach das war zwar schön

Doch so leicht nicht zu versteh’n

Und zu glauben schwerer noch,

Eine Handvoll tat es doch

Wenn er, der nur Gutes tat,

Je‘ für sich um etwas bat

Pflegte das nicht mehr zu sein

Als ein Lager, Brot und Wein.

Gab‘ man ihm nicht einmal das

Zog er weiter ohne Hast

Kaum bemerkt und unerkannt,

Blieb er dann, als er verschwand

Wer ein Fremder war wie er

Der fehlt keinem allzu sehr.

Und sehr bald, so wie es schien

Hat niemand mehr gedacht an ihn

Nun das ist so ungefähr,

Heut zweitausend Jahre her.

Nichts erhofft die Welt so sehr,

wie seine Wiederkehr

Sonntags machen Frau’n sich schön,

Denn er soll sie festlich seh’n

Längst ist allen Kindern klar,

Wer ihr bester Freund einst war

Männer stellen für den Zweck

Schweigend eine gute Flasche weg

Nur vom allerbesten Wein

Für den Fall der Fall tritt ein

Das er einmal wiederkehrt

Und dann steht vor ihrer Tür

Falls er jemals wiederkehrt

Leider spricht nicht viel dafür.

© Georges Moustaki

KENNST DU DER SEELE TIEFSTE GEMÄCHER

Kennst du der Seele tiefste Gemächer?

In ihnen wird Verstand und Realität schwächer…

Dort tief im Verborg´nen weiß dein Inneres gut,

was deinem Körper, deinem Herz wirklich gut tut.

Dort wohnen die bildhaft  manifestierten Träume.

Dort schaffen sich Wünsche ihre eigenen Räume.

Dort wabert wie feinstes Nebelgeflecht

das Wissen um dein dir gegebenes Recht

auf erfüllende Stunden, sich öffnendes Sein –

und Gewissheit,  du bist nicht mit alldem allein.

 

Auf dem Boden der Seele ruht wohlig geborgen

das tief-menschliche Urvertrauen in Morgen.

Der Zugang ist dort zu dem Wissen der Zeit –

und die vor dir waren geben sich´res Geleit.

Ein Nachhall klingt dort von dem Wissen um Liebe.

Die Wurzel der Sehnsucht bildet kräftige Triebe.

Und mit samtweichem, dumpf-dröhnendem Ton

ruft das Herz nach des Lebens ersehntem Lohn –

Lauschst du hinein in deinen inneren Kern,

erspürst  du alles in dir – nichts ist von dir fern.

 

© Petra Jähnke

veröffentlicht 2013 in „Mitten ins Herz – Voll auf den Punkt“ im Lyrika Verlag

Alles schwingt! Petra

 

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EMOTIONAL BLUE Ausgabe 5

Heute möchte ich meinen BLOG nutzen, um die Aufmerksamkeit von meinen Besuchern auf etwas zu lenken, an dem mein ganzes Herz hängt.

Seit Mai 2014 bringt der Lyrika Verlag ein Online-Magazin heraus, das in der modernen PageFlipping-Technik erstellt ist und mit Leben erfüllt wird durch Beiträge von Gastautoren und -autorinnen.

Hier der Start-Text aus der Ausgabe Mai 2014:

´Ein Weg entsteht, wenn man ihn geht´.

Dass dies so ist, haben die vergangenen zwei Jahre der Lyrika Verlag-Existenz bewiesen –

den Mut, Ideen umzusetzen, vorausgesetzt.

Der Lyrika Verlag steht für Emotionen, für Gefühle in all ihrer Bandbreite. Die Möglichkeiten, diesen Ausdruck zu verleihen, sind so vielfältig wie es die Kreativität des Menschen ist:

Worte, Farben, Töne und Werkmaterialien sind ebenso unendlich in ihrer Ausdrucksmöglichkeit wie deren ganz persönlich eingefärbte Umsetzung als Autor, Komponist, Maler, Fotograf  oder Bildhauer.

Genau so schillernd in ihrer Vielfalt  sind die begehbaren Wege, sich den Themen unseres Menschseins anzunähern. Was wären wir mit all unseren, manchmal schmerzlich erworbenen Erkenntnissen/Erfahrungen, wenn wir sie nicht mitteilen würden!

Ideen sind Werkzeuge des Kreativen  –  Ideen, geboren aus Herz und Verstand. In einem dieser Augenblicke entstand die Idee zu Emotional Blue, dem Magazin für alle Themen, die emotional berühren.

Emotional Blue bietet Raum für jede Form des geschriebenen Worts, sei es Kurzgeschichte, Themenbeitrag, Betrachtung, Essay, Erzählung, Gedicht, Fabel, Märchen, Glosse…

Emotional Blue hat Platz für Bilder, seien es von Künstlerhand gemalte oder Fotografien, die Stimmungen einfangen.

Emotional Blue kommt als modernes Page-Flipping-Magazin zu seinen Lesern. Doch wie immer, wenn der Lyrika Verlag dahinter steht, geht es um die Inhalte.

Als dann! Möge dieses neue Projekt schwungvoll beginnen, gerne und oft weiterempfohlen werden und viele Leser/Innen finden.

Nun ist die fünfte Ausgabe online und ich lade jeden ein, hineinzuschauen, zu blättern, den Links zu folgen und vor allem die Vorlesefunktion zu nutzen!

EMOTIONALBLUE Ausgabe 5

 Hier der Info-Text zu dieser November- und Vorweihnachtsausgabe:

Die EMOTIONAL BLUE Ausgabe 5 ist da.

Sie kommt als Weihnnachts-Sonderausgabe zu Ihnen allen und bringt ein paar kleine Überraschungen mit sich:

Auf der Startseite begrüßt Sie, wenn Sie mögen, ein kleines Medley von Weihnachtsliedern. Die Vorlesefunktionen sind wie immer installiert, allerdings verbergen sich dahinter auf vier Seiten weitere Weihnachts-Bonbons. Bitte nutzen Sie ganz besonders bei dieser BLUE 5 ihre Lautsprecher und haben Sie viel Freude an den Beiträgen und Gedichten.

Sie meinen, es sei noch reichlich Zeit bis zur Adventszeit?

Sie haben Recht – Aber die Gastbeiträge in dieser Ausgabe verdienen es, schon vor der besinnlichen Zeit zur Verfügung zu stehen. Sie sind vielfältig wie immer: sie laden zum Schmunzeln ein, ebenso wie zum Nachklingen lassen und Bedenken.

Wenn Ihnen jetzt noch das Weihnachtslieder-Medley verfrüht erscheint – Sie haben es in der Hand, ob Sie es hören mögen oder nicht.

Diese BLUE bietet Themen, die in die dunkle, besinnlichere Jahreszeit passen.

Sie reden von Scham und Schuld (Willkommen mit dem ersten Beitrag als Gastautor Ralf Hillmann!), vom Frieden auf Erden, vom Kuss der Liebe, vom Kirchgang und dem ´Schmerzentsetzen´ (Willkommen in der EMOTIONAL BLUE, Oluf Castagne!), von Dankbarkeit, dem Gesetz der Liebe, vom Abschied mit Gefühl und vielem anderen mehr. Die ´Desiderata´  (eine Herzenssache unseres Webmasters Holger Holthaus) wartet ebenso auf Sie wie die Weihnachtsgeschichte nach dem Lukas-Evangelium und als Geschenk an die Leser und – in diesem Fall explizit! – an die Hörer der BLUE, eine ganz besondere Weihnachtsgeschichte von Michael Rath, dem wir hier an dieser Stelle von Herzen DANKESCHÖN sagen dafür.

Wir, das BLUE-Team Holger Holthaus und ich, haben an dieser Ausgabe tagelang, nein wochenlang gefeilt, verändert, verfeinert, ergänzt. „Learning by Doing“ in seiner perfekten FormJ

Und wir möchten mit dieser ´etwas anderen´ EMOTIONAL BLUE unseren Dank zum Ausdruck bringen  an die vielen Gastautoren und Gastautorinnen des vergangenen Jahres 2014. Ohne Euch wäre die BLUE nur eine Idee. Ihr habt sie durch Eure Beteiligung wahr werden lassen und wir alle gemeinsam können am Ende des Jahres zufrieden zurück schauen auf ein Magazin, das seinesgleichen sucht.

Herzlichst,

Holger Holthaus und Petra Milkereit

 

Und noch etwas: Wir sammeln schon Gastbeiträge für die Neujahrsausgabe!

Interesse?

Mail an emotionalblue@email.de

LIEBE

Es geht nicht – so sprach der Verstand

Alles geht – so spricht die Liebe

 

Ich kann nicht – so sprach die Angst

Ich kann, wenn ich will – so spricht der Mut

 

Ich darf nicht – so sprach die Konvention

Ich darf, was mir gut tut – so spricht die Individualität

 

Ich zerbreche – so sprach der Kummer

Ich bin stark – so spricht die Zuversicht

 

Ich ertrage es nicht- so sprach das Leid

Ich gehe meine Weg- so spricht die Kraft

 

Ich weiß nicht mehr weiter – so sprach die Verzweiflung

Ich sehe ein Licht – so spricht der Lebensmut

 

Ich bin widerlegt – so seufzt der Verstand

Ich triumphiere stets – so strahlt die Liebe.

 

©Petra Jähnke 2011, veröffentlicht 2012 in „Der Koi (an) der Kü(s)ste“ im Lyrika Verlag

 

Alles schwingt!

Petra

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